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Sprache/Förderung

Wir sind  Schwerpunkt-Kita für Sprache & Integration, eine Initiative des Bundesministeriums.

Alltagsintegriert

Die pädagogischen Fachkräfte begleiten die Kinder in ihrem Tagesablauf und unterstützen sie dort, wo sie es benötigen. Beim Essen oder im Spiel ergeben sich viele sprechanregende Situationen.

Sprachbildung

Sprache ist die aktive Form der Verständigung und eine wichtige Voraussetzung sich die Welt zu erschließen und Kontakt zur Umwelt aufzunehmen. Seit 2012 sind wir Schwerpunkt Kita für Sprache und Integration. Hierbei handelt es sich um ein gefördertes Projekt des Bundesministeriums. Wir unterstützen alle Kinder, ihre Kompetenzen in diesem Bereich zu stärken und auszubauen. Jedes Kind hat einen Bezugserzieher, der der direkte Ansprechpartner für das Kind und seine Eltern ist. Diese Beziehung erleichtert es dem Kind Bedürfnisse und Probleme zu äußern. Die dialogische Arbeit am Bildungsbuch weckt und verstärkt die Freude am Sprechen zusätzlich und wirkt unterstützend auf die Entwicklung der Selbstkompetenz des Kindes.

Sprachbildung findet in unserer Kita alltagsintegriert und für die Schulkinder zusätzlich in festen Gruppen statt. Denn Kinder, die sich dem Schuleintritt nähern, müssen auch die sprachlichen Voraussetzungen erfüllen. Der Erwerb der Schriftsprache setzt die gesprochene und vor allem die gehörte Sprache voraus. Aus diesem Grunde werden alle Schulkinder in einem Schulprojekt im letzten KiTa-Jahr gezielt vorbereitet. Einmal wöchentlich besuchen sie die jeweilige Schule ihres Einzugsgebietes. Die Kinder erkunden ihre neue Umgebung, gewinnen Sicherheit und können sich dann im weiteren Verlauf mehr und mehr den sprachlichen Inhalten zuwenden, z. B. phonologische Bewusstheit (Würzburger Trainingsprogramm).

Innerhalb der ersten Monate im neuen Kindergartenjahr überprüfen einzelne geschulte Mitarbeiter den Sprachstand aller Kinder, indem sie die Kinder in unterschiedlichen Situationen im Tagesgeschehen beobachten. Die Beobachtungen werden durch Aussagen des Bezugserziehers ergänzt. Im kollegialen Austausch wird der Sprachstand festgestellt, und die Kinder gezielt im Tagesablauf sprachlich unterstützt und in Spielsituationen begleitet. Hierbei werden Alter und Entwicklungsstand der Kinder berücksichtigt.